Florida zählt 1.835 Häuser zum Verkauf, verteilt über zwei Küsten, Seen im Landesinneren und Städte, die seit Jahren ohne Pause wachsen. Der Grund dafür ist klar: Einfamilienhäuser mit privatem Pool, eigenem Garten und Doppelgarage zu Preisen, die in Europa für eine mittelgroße Wohnung kaum ausreichen würden. Die Nachfrage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist konstant, konzentriert sich aber auf ausgewählte Märkte: Miami Beach, Naples, Sarasota und die Gemeinden rund um Orlando. Aber auch sekundäre Märkte wie Fort Lauderdale, Palm Beach Gardens und Jacksonville haben in den vergangenen Jahren erheblich an Beliebtheit gewonnen, ohne die Preissprünge der Küstenstädte zu replizieren.
Was kostet ein Haus in Florida
Einfamilienhäuser in Florida beginnen bei 204.649 € für Objekte im Landesinneren oder in weniger touristisch geprägten Counties. Waterfront-Immobilien mit privatem Bootssteg und Zugang zum Intracoastal Waterway erreichen 98.301.975 €. Der Durchschnittspreis liegt bei 2.715.704 €. Die Wohnflächen reichen von 29 bis 3718 m², mit einem Mittelwert von 305 m² und zwischen 1 und 12 Schlafzimmern. Der wichtigste Preisfaktor ist der Wasserzugang. Aber das Baujahr spielt ebenfalls eine Rolle: Häuser, die nach 2005 errichtet wurden, erfüllen verschärfte Hurrikan-Normen, was sich direkt in niedrigeren Versicherungsprämien niederschlägt. Beheizter Pool, überdachte Veranda, Doppelgarage und eingezäunter Garten gelten im gehobenen Segment als Mindestausstattung.
Wo kann man Häuser in Florida kaufen
Coral Gables, südlich von Miami, gilt als die Referenzadresse für architektonisch anspruchsvolle Häuser im ganzen Bundesstaat: mediterraner Baustil, breite Alleen mit altem Baumbestand, private Pools hinter Bougainvillea-Hecken. Naples an der Golfküste zieht Käufer an, die Strand, Golf und Ruhe suchen, ohne die urbane Dichte von Miami. Es ist der teuerste Markt außerhalb von Palm Beach, und die Nachfrage bleibt stabil. Sarasota bietet eine Kombination, die nur wenige Städte vorweisen können: weißer Sandstrand, aktives Kulturleben und solide gewachsene Wohnviertel. Palm Beach ist eine eigene Kategorie. Häuser dort kommen selten auf den Markt, und wenn doch, wechseln sie schnell den Besitzer. Wer Fläche zu einem noch vernünftigen Preis sucht, findet in den Wohnanlagen rund um Orlando geräumige Häuser in geschlossenen Gemeinschaften mit Gemeinschaftspools und Tennisanlagen zu Preisen, die im Vergleich mit der Küste noch Luft nach oben lassen.