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Bauernhäuser und Landhäuser verkaufen in Toskana

Guide

Die Toskana hat 1.450 Landhäuser im Angebot, und wer den Markt kennt, weiß: die besten Objekte wechseln schnell den Besitzer. Ein toskanisches Landhaus ist keine abstrakte Kategorie. Es ist ein Gebäude aus Kalkstein mit originalen Kastanienbalken, einem hundertjährigen Olivenhain auf dem Grundstück und einem Weinkeller, der zum Haus gehört wie die Küche. Diese Substanz lässt sich nicht reproduzieren. Die internationale Nachfrage ist stabil, getragen von Käufern aus Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA, die Objekte in den Chianti-Hügeln, den Crete Senesi, im Val d'Orcia und in der Maremma suchen. Montalcino, Pienza, Cortona und Montepulciano sind die begehrtesten Lagen.

Was kostet ein Landhaus in der Toskana

Toskanische Landhäuser beginnen bei 240.000 € für renovierungsbedürftige Objekte mit begrenztem Grundstück und reichen bis 28.000.000 € für vollständig restaurierte Anwesen mit produktivem Weingut, mehreren Nebengebäuden und Pool. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 1.818.520 €. Die Wohnflächen bewegen sich zwischen 61 und 320970 m², mit einem Durchschnitt von 1557 m² und 1 bis 66 Schlafzimmern. Drei Faktoren beeinflussen den Preis entscheidend: der Erhaltungszustand der historischen Materialien, also Bruchstein, Originalbalken und antike Terrakottaböden, die Größe und landwirtschaftliche Nutzbarkeit des Grundstücks sowie die Qualität des Panoramas. Ein Landhaus mit intakter historischer Substanz erzielt deutlich höhere Preise als eines, bei dem moderne Renovierungen das Original ersetzt haben. Und die Aussicht ist kein ästhetisches Beiwerk. Ein offener Blick über die Hügel, ohne sichtbare Straßen oder Freileitungen, schlägt sich direkt im Angebotspreis nieder.

Wo kann man ein Landhaus in der Toskana kaufen

Das Chianti Classico zwischen Greve in Chianti und Radda in Chianti ist die am stärksten etablierte Zone. Landhäuser hier sind häufig mit einem Weingut unter DOCG-Zertifizierung verbunden, was bedeutet: Wer kauft, erwirbt oft auch einen laufenden Produktionsbetrieb. Die Crete Senesi südlich von Siena bieten eine kargere, stillere Landschaft rund um Asciano und San Giovanni d'Asso, mit weitläufigen Gehöften auf weißen Tonhügeln und kaum sichtbaren Nachbarn. Das Val d'Orcia trägt UNESCO-Welterbe-Status, und Landhäuser in der Nähe von Pienza, Montalcino und San Quirico d'Orcia sind selten, werden kaum im Preis nachgegeben und bleiben dauerhaft gefragt. Das ist der teuerste Teilmarkt der Toskana, und das aus gutem Grund. Die Maremma, zwischen Manciano und den Hügeln über Capalbio, zieht Käufer an, die großzügige Grundstücke, mediterrane Macchia-Vegetation und kurze Wege zur tyrrhenischen Küste suchen. Die Preise liegen unter denen der Sienesischen Hügel, und das internationale Interesse wächst spürbar. Auch die Valdichiana zwischen Foiano della Chiana und Lucignano verdient Aufmerksamkeit: authentische Steinhäuser in gutem Zustand zu Preisen, die der Val-d'Orcia-Markt längst hinter sich gelassen hat.